5 Gründe warum Hunde gut für unsere Gesundheit sind

Die Deutschen lieben ihre Haustiere, in diesem Artikel kann man lesen, was die Tiere ihren Besitzern wert sind:

Hunde halten fit

Egal welches Wetter gerade ist, die Hunde müssen raus: Auch wenn die Runde Gassi gehen nicht immer Spaß macht, körperlich hält es fit. Eine Studie zeigt, dass Hundehalter, die regelmäßig mit ihren Vierbeinern an die frische Luft gehen, nicht nur mehr laufen – sondern auch generell fitter sind. Junge und Ältere profitieren übrigens am meisten von dem Effekt, mehr als die Generation im mittleren Alter. Mit größeren Hunden geht man länger spazieren als mit kleinen.

Hund spiegelt die Stimmung

Wenn sich ein Hund zurückzieht, vermehrt bellt oder hungrig wirkt, dann könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass der Halter Hilfe braucht. Besonders bei älteren Menschen könnten die Vierbeiner als eine Art Warnsystem eingesetzt werden. Die Forscher haben ein intelligentes Halsband entwickelt, mit dem sich das Verhalten des Tieres analysieren lässt. Ein nächster Schritt ist es, dieses so weiterzuentwickeln und einzusetzen, dass sich damit diskret ermitteln ließe, ob es dem Halter auch gut geht.

Hunde machen Freunde

Haustiere sind soziale Katalysatoren heißt es in einem Artikel einer Zeitung. Hunde und Co beschleunigen Kontakte zu anderen Menschen – was besonders für ältere Menschen wichtig sein kann. Dadurch, dass sie der schädlichen Einsamkeit entgegenwirken, können Haustiere einen wichtigen Beitrag zu unserer Gesundheit leisten und helfen Stress und Krankheiten besser zu verarbeiten. Eine andere kleine Studie zeigt, dass auch Altenheimbewohner von dem Kontakt profitieren – so fühlten sich nach der mit den Vierbeinern verbrachten Zeit deutlich weniger einsam.

Hunde haben eine feine Nase

Hunde haben einen sehr guten Geruchssinn, der vor allem auch medizinisch eingesetzt werden könnte. Seit mehr als zehn Jahren mehren sich die Hinweise, dass die Vierbeiner gesundes und krebskrankes Gewebe am Geruch unterscheiden können. Anfang März stellten US-Wissenschaftler fest, dass die Hunde bei einem noch nicht diagnostizierten Patienten Schilddrüsenkrebs mit 88 prozentiger Treffsicherheit aus Urinproben erschnüffelt werden konnte. Doch ob sich daraus eines Tages medizinisch verwendbare Tests entwickeln lassen, ist noch nicht sicher. Sicher dagegen ist, dass am Urin eine Prostata-Erkrankung erschnüffelt werden konnte. In einer anderen Studie ließen sich die Erfolge allerdings nicht wiederholen. Diabetiker hingegen helfen speziell geschulte Hunde schon heute, da sie am Atem oder Schweiß ihres Herrchens erkennen, ob eine Unterzuckerung droht – dann schlagen sie schnell Alarm.

Hunde könnten das Ekzem- und Allergie-Risiko senken

Besorgte Eltern fragen sich oft, ob Hunde für kleine Kinder gut sind oder dadurch allergische Reaktionen ausgelöst werden können. Fakt ist, dass Kinder im Alter von vier Jahren seltener an Ekzemen und Neurodermitis litten, wenn sie in den ersten zwölf Lebensmonaten mit einem Hund in Berührung kamen. Generell gilt, Kinder die unter Ekzemen leiden, haben ein höheres Risiko später Asthma oder Nahrungsmittelallergien zu entwickeln.

Bevor man sich jetzt überlegt, einen Hund anzuschaffen, so ganz klar ist die Studienlage noch nicht. Andere Untersuchungen kamen etwas zu dem Schluss, dass ein Haustier bei Säuglingen sogar das Allergie-Risiko senken könnte.

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