Die Hunderassen

Dalmatiner

dalmatiner
Herkunft:
Kroatien
Größe:
Rüden 56 - 61 cm, Hündinnen 54 - 59 cm
Gewicht:
Rüden 27 - 32 kg, Hündinnen 24 - 29 kg
Fell:
weiß mit schwarz oder braunen Punkten.
Alter:
ca. 12 - 14 Jahre

Allgemeine Informationen

Es ist bis heute noch nicht klar, woher die Hunde stammen. Man vermutet, dass der Name Dalmatiner sich von der kroatischen Küstenregion Dalmatien ableitet. Dalmatiner extistierten bereits in Ägypten zur Zeit der Pharaonen. In England zur viktorianischen Zeit war der Hund als Kutschenbegleithund sehr bekannt, da er gerne neben Pferden lief, was er heute übrigens immer noch gerne macht. Er wurde in New York zum Maskottchen der Feuerwehr und lief dort mit als lebende Sirene. Bekannt wurde der Hund auch aus dem Zeichentrickfilm "101 Dalmatiner". Der Hund wurde offiziell 1890 vom deutschen Rassenstandard anerkannt.

Aussehen

Es handelt sich um einen mittelgroß, getupften, sehr auffälligen Hund. Die Hängeohren sind groß, hoch angesetzt und liegen am Kopf, die Augen sollten bei allen Dalmatinern mit schwarzen Flecken dunkelbraun sein. Hunde, die leberbraunfarben sind, sollten bernsteinfarbene Augen haben. Der Körper ist sehr ausgeglichen und schlank, die Schultern sind muskulös, der Hals ist sehr elegant. Das Fell ist weiß mit schwarzen oder braunen Tupfen, die nicht ineinander laufen dürfen. Die Welpen sind bei Geburt komplett weiß, die Flecken bilden sich erst nach 14 Tagen. Wenn die Welpen von Anfang an schwarze Flecken haben, handelt es sich um einen genetischen Fehler. Dann sollten die Welpen von der Zucht ausgeschlossen werden. Die Rute ist sichelförmig, lang und reicht bis zu den Sprunggelenken hin.

Charakter

Generell gelten die Dalmatiner als freundlich, lebhafte, sehr verschmuste Familienhunde. Man sollte die Dalmatiner grundsätzlich nicht als Sofahunde erziehen, da dies die Hunde eher schädigt. Den Dalmatinern machen alle Aktivitäten Spaß, egal ob radfahren oder walken. Die Hunde brauchen am Tag mindestens 4 Stunden Auslauf. Der Garten reicht als Auslauf nicht aus, die Dalmatiner brauchen schon weitere Strecken. Kleine Kunststücke lernen die Dalmatiner sehr gerne, Suchspiele sind für sie eine gute Gelegenheit, den Geist zu trainieren. Sind die Hunde unterfordert so kann es durchaus passieren, dass sie sich aggressiv und auffällig verhalten. Hundesportarten wie Agility (Hindernisparcour) oder Obedience(Gehorsam) sind für die Dalmatiner optimal. Die Hunderasse sollte konsequent erzogen werden, darf aber auch niemals zu hart angefasst werden. Die Seele eines Dalmatiners gleicht einem sehr scheuen Reh. Die Hunderasse ist sehr erpicht darauf bei Erfolgen der Erziehung gelobt zu werden, da er die Zuneigung des Menschen haben möchte. Anfänger sind mit der Hunderasse sehr überfordert, da diese liebevolle Behandlung oft so weit geht, dass er sich als Chef im Rudel aufführt. Das darf nicht sein.

Krankheiten

Die Rasse kann an einer genetischen Stoffwechselstörung, durch die Bildung von Harnsteinen, leiden. Die Lenhodystrophie ist bei diesen Hunden ebenso genetisch bedingt, die Folge können Seh- und Bewegungsstörungen sein.

Pflege

Es reicht, wenn man den Hund mit einer harten Bürste oder einem Gummistriegel täglich bürstet. Da der Hund manchmal haaren kann, sollte man immer einen Noppenhandschuh zur Hand haben. Einen Junghund sollte man niemals baden. Schmutz und Ungeziefer halten sich im Fell des Hundes nicht sehr lange. Wenn der Hund einmal sehr schmutzig ist, sollte man ihn mit einem nassen Tuch abtrocknen. Ohren sollten öfters mal gesäubert werden.

Ernährung

An erster Stelle der Hundenahrung stehen Fleisch, Innereien, sowie Kalbsknochen. Bei der Fütterung sollte man darauf achten, dass man nur zur Hälfte Fleisch in den Futtertrog gibt, die andere Hälfte sollte aus Nährmitteln bestehen. Achten Sie darauf, dass das Fertigfutter aus reichhaltigem Eiweiß besteht. Bitte Eiweiss nur gestockt hinzu geben (2x die Woche). Jede Sorte an Obst kann gefüttert werden, ausser Zitrusfrüchten. Man sollte als Getränke Wasser, Milch nur in Verbindung mit Flocken, als Milchreis oder saure Milch hinzugeben. Vitamin-und Mineralstoffpräparate kann man auch den Hunden geben. Nicht füttern sollte man Weissbrot, Zucker, Süssigkeiten, Gewürze, Kohl, Hülsenfrüchte und Reste vom menschlichen Essen. Niemals zu heiß oder zu kalt füttern.