Katzen und der Schlaf

Katzen schlafen ungewöhnlich viel und man könnte meinen, dass sie in ihrem Leben nichts anderes machen. Präzise gesagt, sie brauchen zweimal so viel Schlaf wie der Mensch, nämlich 16-18 Stunden. Katzen verschlafen am liebsten 40-60 % ihres Lebens und fühlen sich total glücklich.

Wenn Katzen krank werden, dann schlafen sie sogar noch mehr. Geben Sie also Obacht, wie sich ihre Katze verhält. Eine ältere Katze beispielsweise die Arthrose hat kann sich kaum noch bewegen, da ist das Schlafen eine ganz gute Alternative.

Woher kommt dieses starke Verlangen nach dem langen Schlaf?

Die Hauskatze stammt von der wilden Katze ab, darum haben die Hauskatzen die gleichen Genen und natürlich das Schlafverhalten. Wilde Katzen jagen den ganzen Tag ihre Beute, den übrigen Tag ruhen sie sich aus um Nahrung zu sich zu nehmen und um neue Energie für die nächste Jagd zu tanken. Neben dem vielen Schlafen ist die Katze eine Stunde beschäftigt, um sich zu waschen. Eine halbe Stunde braucht die Katze um Nahrung zu sich zu nehmen und die Nägel zu putzen. Den Rest ihrer Zeit ist die Katze mit Spielen, aufmerksam sein oder jagen beschäftigt.

Wo schläft die Katze eigentlich?

Katzen schlafen an den seltsamsten Plätzen und sind sehr wählerisch was den Schlafplatz angeht. So kann es vorkommen, dass die Tiere einen Schlafplatz ein paar Wochen interessant finden und sich dann wieder einen neuen suchen. Denken Sie beispielsweise an ihr zuhause: Mal liegt die Katze gerne auf dem Aquarium, auf dem Schrank oder in Kartons. Normalerweise liegen Katzen immer gerne dort, wo sich ihre Besitzer aufhalten, beispielsweise beim Fernsehen, auf der Fensterbank oder im Bett. Der Schlafplatz muss für Katzen immer warm und hoch gelegen sein.

Schlafverhalten ihrer Katze

Oft sind Katzen nur leicht am dösen und haben keinen Tiefschlaf. Diesen kann man leicht daran erkennen, dass die Katze nicht auf ihre Signale bzw. Töne reagiert. Die Katzen bleiben in einigen Phasen sehr entspannt liegen, in anderen zucken sie mit den Pfoten, den Ohren und dem Schwanz. Sie stoßen während des Schlafes sehr eigentümliche Laute aus. Diese Schlafphase wird auch paradoxale Phase genannt und dauert ungefähr 6 Minuten. Zeigen die Katzen Ihnen den Bauch, so können Sie sehen, dass Sie sich bei Ihnen sicher fühlen. Das ist der größte Beweis dafür, dass die Katze Ihnen vertraut.

Nicht jede Katze schläft gleich viel. Bei den siamesischen Katzen ist bekannt, dass sie weniger Schlaf benötigen und auch viel lebhafter sind. Die Britische Kurzhaar-Katze schläft sehr viel und ist auch sehr still. Generell ist bekannt, dass jüngere Katzen weniger als alte Katzen schlafen.

Wenn Ihre Katze jedoch mehr als gewöhnlich schläft, ist dies ein sehr schlechtes Zeichen. Das deutet daraufhin, dass die Katze krank ist und deshalb mehr Schlaf benötigt. Gehen Sie in diesem Fall zum Tierarzt.

Hindern Sie ihre Katze nicht am Schlafen

Wenn eine Katze gerade schläft, sollten Sie oder ihre Kinder diese nicht am Schlafen hindern, auch wenn dieser Schlummerzustand doch zu verlockend ausschaut. Ganz im Gegensatz zum Menschen, die keinen Schlaf aufgrund psychischer Probleme finden, können Schlafentzug für die Tiere tödlich sein. Ein Test hat bewiesen, dass die Katze mit 10 tägigem Schlafentzug nicht überlebte.

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