Hunden das Anspringen abgewöhnen

Das Anspringen von Hunden ist nicht nur nervig, sondern auch sehr unangenehm für Spaziergänger und Hundehalter. Selbst ein kleines Kind kann durch einen großen Sprung der Hunde schnell zu Fall gebracht werden und sich Kratzer und Verstauchungen holen.ein Hund springt eine Frau auf der Wiese an Doch für die Hunde ist so ein Verhalten völlig normal, schließlich liegt es in ihrer Natur zur Begrüßung die Schnauze des Muttertieres abzulecken. Dieses Ritual möchten Hunde natürlich auch beim Menschen durchführen – sie versuchen durch Sprünge die Schnauze der Menschen zu erreichen. Dass dies nicht gelingt ist gar nicht von der Hand zu weisen- die Hunde werden es jedoch weiterhin versuchen. Hunde unter sich führen Sprünge durch, um ihr Gebiet zu markieren oder sie möchten zeigen wer hier das sagen hat.

Wie kann man das schaffen?

Dieses Verhalten ist für Hunde unter sich ok, aber nicht für Hundehalter und Mitmenschen, deswegen müssen Sie dringend dagegen etwas unternehmen. Zeigen Sie ihren Hunden, dass Sie dieses Verhalten nicht tolerieren, indem Sie die Hunde einfach ignorieren und sich von ihnen abwenden. Sie werden dann bald merken, dass sie so keine Punkte bei Ihnen gewinnen können. Kommen Sie aber nicht auf die Idee und lassen ihre Erziehungsmethoden in Gewalt ausarten, indem Sie den Hunden auf die Pfoten treten oder die Knie so anwinkeln, dass sich die Hunde ihre Pfoten daran verletzen. Hunde können sich durch den Aufprall das Brustbein oder sogar die Rippen brechen.

Verwenden Sie stattdessen lieber die Befehle „Aus“ und „Sitz„, um ihre Hunde effektiv zu trainieren. Das Kommando „Sitz“ hat beispielsweise den Vorteil, dass sich die Hunde hinsetzen, anstatt die Besitzer anzuspringen. Die Hunde denken dann, dass dies das altbekannte Willkommensritual ist und springen ihre Besitzer nicht mehr an.

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