Sandbad für Chinchillas

Chinchillasand für das Sandbad der Chinchillas

Das Sandbad ist für Chinchillas extrem wichtig, da es nicht allein der Fellpflege dient, sondern von den meisten Tieren auch genutzt wird, um psychischen Druck abzubauen. Diese Chinchillas nutzen das Sandbad dann beispielsweise bei Stress und Schockerlebnissen, etwa in Folge von Transporten.

Wird einem Chinchilla das Sandbad vorenthalten leidet er schnell unter Stress, ist unausgeglichen und Anfällig für Krankheiten. Des Weiteren treten bei dem Tier schnell Probleme mit dem Fell und der Haut auf. Wichtig ist allerdings auch der richtige Sand für das Sandbad, denn es sollte ausschließlich spezieller Chinchillasand verwendet werden. Im Handel wird der Chinchillasand auch des öfteren unter der Bezeichnung Attapulgit-Sand geführt. Herkömmlicher Vogelsand sollte keinesfalls für das Sandbad der Chinchillas genutzt werden, da sonst nach wenigen Wochen schwere Fellschäden und Hautentzündungen bei den Tieren auftreten.

Beleuchtung von Wasserschildkröten

Die spezielle Beleuchtung von Wasserschildkröten

Wasserschildkröten benötigen eine besondere Beleuchtung, die zum Beispiel mit Leuchtstoffröhren realisiert werden kann, die speziell für Reptilien konzipiert sind und UVA- und UVB-Anteile in ihrem Lichtspektrum enthalten. Die Leuchtstoffröhren sollten die Wasserschildkröten in der Regel einen halben Tag lang bestrahlen. Bei diesen Leuchstoffröhren für Reptilien mit UV-Anteil ist allerdings zu beachten, dass die benötige Strahlungsenergie nach einer gewissen Zeit nicht mehr geliefert werden kann. Aus diesem Grund sollten diese Leuchtstoffröhren in regelmäßigen Intervallen ausgetauscht werden.
Für die Beleuchtung von Wasserschildkröten und anderen Reptilien können auch UV-Strahler verwendet werden, deren Leistungsaufnahme meist über einige hundert Watt beträgt. Bei UV-Strahlern ist die Bestrahlungsdauer jedoch wesentlich kürzer und des Weiteren muss ein gebührender Sicherheitsabstand eingehalten werden, weshalb die Tiere unter Umständen außerhalb des Beckens bestrahlt werden müssen. Eine Glühbirne mit UV-Anteil wird normalerweise nicht von den Leuchtmittelproduzenten angeboten.

Katzengras

Alternativen zu Katzengras

Manche Sorten Katzengras haben relativ scharfe Blattkanten. Dieses Katzengras kann zu Mikroläsionen der Mundschleimhaut oder der Speiseröhre der Katze führen. Diese Verletzungen sind unter Umständen schmerzhaft für das Tier und zudem könnten sie sich infizieren, weswegen weiche Gräser bevorzugt werden sollten, um es der Katze anzubieten. Statt handelsüblichem Katzengras empfehlen manche Tierärzte andere Pflanzen, zum Beispiel Zyperngras oder Grünlilie.

Grauer Star beim Hund

Ursache und Behandlung vom Grauen Star bei Hunden

Ein Grauer Star (oftmals auch Katarakt genannt) ist bei Hunden jede unphysiologische weisse Färbung oder Trübung des Linseninhalts oder der Linsenkapsel des Tieres. Eine Grauer Star entsteht im Allgemeinen durch eine verringerte Sauerstoffaufnahme des Linsengewebes, was eine erhöhte Wasseraufnahme des Linsengewebes zur Folge hat. Dadurch tritt eine Schwellung der Linsenfasern ein und unter Umständen kann auch eine Schrumpfung der Linse erfolgen.

Ein Grauer Star kann beim Hund durch eine Vielzahl von Ursachen entstehen. Dazu gehören zum Beispiel Traumata, Vergiftungen, Strahlung, Diabetes mellitus sowie genetisch oder altersbedingte Faktoren. Die Voruntersuchung des Hundes soll gewährleisten, dass die sonstigen anatomischen und funktionellen Voraussetzungen für das Auge des Tieres vorhanden sind. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der Hund nach einer erfolgreichen Operation auf dem Auge auch wirklich wieder sehen kann. Zur Voruntersuchung des Tieres gehört eine Ultraschalluntersuchung des Auges. Außerdem wird ein Elektroretinogramm (Abkürzung: ERG) durchgeführt, um die Netzhautfunktion zu überprüfen. Sollte ein Grauer Star beim Hund unbehandelt bleiben, so entwickelt sich der Katarakt weiter und es kann zu einer schmerzhaften Entzündung des Auges und zur Bildung eines Glaukoms (auch Grüner Star genannt) kommen. Im schlimmsten Fall kann sogar die Funktionalität des Auges vollständig verloren gehen.
Ein Grauer Star kann nur chirurgisch behandelt werden. Bei der Operation wird die trübe Linse des Hundes durch einen kleinen Schnitt des Tierarztes zertrümmert. Die einzelnen Teile der Linse können daraufhin abgesaugt werden. Das Implantieren einer Kunstlinse, kann das Sehvermögen des Hunds erheblich verbessern, insbesondere im Nahbereich. Der Einsatz der Kunstlinse stabilisiert die  Iris des Auges. Auf diese Weise trägt die neue Linse zu einem geregelten Kammerwasserfluss im Auge bei.

Leguan verliert Stacheln

Verlust der Stacheln beim Leguan

Unter Umständen kann es passieren, dass ein Leguan bei der Häutung die Stacheln abwirft, was natürlich nicht passieren sollte, da eigentlich bei der Häutung dieser Reptilien nur die alte Haut der Stacheln erneuert werden sollte und nicht die gesamten Stacheln. Ob die Stacheln eines Leguans überhaupt wieder nachwachsen, hängt davon ab, warum er sie verloren hat.
Der Tierhalter sollte überprüfen, ob der Leguan die Stacheln durch Verbrennungen verliert, was zum Beispiel durch einen zu tief hängenden UV-Strahler verursacht werden kann. Es ist auch möglich, dass sich die Stacheln des Tiers an der oberen Scheibe des Terrariums abnutzen. Eventuell kann in diesem Fall einfach Abhilfe geschaffen werden, indem der Sitzplatz des Leguans tiefer montiert wird.
Sollten diese Ursachen ausgeschlossen werden können, sollte der Tierhalter mit seinem Leguan unbedingt einen auf Reptilien spezialisierten Tierarzt aufsuchen. Der Verlust der Stacheln könnte unter anderem auch auf eine Infektion der Haut mit Bakterien oder Pilzen zurückzuführen sein.

Fischtuberkulose

Erkrankung von Fischen an der Fischtuberkulose

Wenn ein Fisch anschwillt, ist die Ursache für die ungewollte Vergrößerung des Umfangs sehr häufig die so genannte Fischtuberkulose. Die Fischtuberkulose ist eine ansteckende Krankheit, die zur Zeit noch nicht geheilt werden kann. Mykobakterien sind die Erreger dieser Erkrankung und sie können auch beim Menschen Hautsymptome verursachen. Fische, die von der Fischtuberkulose befallen sind können nicht mehr gerettet werden.

Bevor die Fische eingeschläfert werden, sollte durch einen Tierarzt überprüft werden, ob die Fischtuberkulose vorliegt oder nicht, denn die Vergrößerung des Umfangs kann bei Fischen auch durch eine Schwellung innerer Organe hervorgerufen werden. Ursache davon können andere bakterielle Infektionen oder Tumoren sein.

Sozialverhalten der Chinchillas

Sozialverhalten und Partnerwahl der Chinchillas

Chinchillas sind bei ihrer Partnerwahl sehr wählerisch, doch zwei weibliche Tiere können in den meisten Fällen ohne Schwierigkeiten zusammen gehalten werden. Die Chinchillas sollten zunächst genügend Zeit erhalten, um sich unter Aufsicht beim Freilauf oder in einem Käfig mit Trennwand kennenzulernen. Anschließend können beide Tiere zusammen in einen großen Käfig gesetzt werden, wobei der Chinchillakäfig beiden Tieren nicht bekannt sein sollte. Die gleiche Vorgehensweise sollte bei einem männlichen Chinchilla und einem weiblichen Chinchilla angewendet werden, allerdings ist zu beachten, dass die Partner ungefähr das gleiche Alter haben sollten. Insbesondere ältere Weibchen neigen dazu, ihr Revier (also ihren eigenen Käfig) heftig zu verteidigen, wodurch es zu schweren Bissverletzungen kommen kann.

Eine Einzeltierhaltung eines Chinchillas nach längerer paarweiser Haltung ist nicht zu verantworten, da das Tier sich stark an den Partner gewöhnt hatte.
Die Größe des Chinchillakäfigs für einen Chinchilla in Einzeltierhaltung, der jede Nacht Freilauf erhält, sollte mindestens ein Maß von 90 Zentimeter mal 40 Zentimeter Zentimeter und eine Höhe von 75 Zentimeter aufweisen und bei paarweiser Haltung ist die doppelte Grundfläche (besser mehr) zu wählen.
Tagsüber sollte die Umgebung der Chinchillas ruhig und nicht zu hell sein, da es sich um sehr sensible Tiere handelt. Aus diesem Grund ist vor der Anschaffung zu überlegen, ob die Anforderungen an die Haltung erfüllt werden können.

Kuhmilch für Hunde und Katzen

Kuhmilch als Nahrung für Hunde und Katzen

Wissenschaftler fanden vor vielen Jahren heraus, dass sich Kuhmilch für Hunde und Katzen negativ auswirken kann, wenn die Milch von den Tieren in großen Mengen aufgenommen wird. Das rührt daher, dass der in der Milch enthaltene Milchzucker die Vitaminaufnahme bzw. die Vitaminproduktion senkt. Des Weiteren können die Milchfette bei den Tieren Durchfall auslösen.
Aus dieser Erkenntnis zu schlussfolgern, die Hunde und Katzen sollten gar keine Milch erhalten, ist natürlich nicht zweckmäßig.
Im Grundsatz gilt die Faustregel, dass eine maßvolle und vielseitige Ernährung das Leben des Tieres erheblich verlängern kann, weswegen Hunden und Katzen die Milch nicht gänzlich vorenthalten werden sollte. Um sicher zu gehen können Tierhalter die Kuhmilch mit warmem Wasser verdünnen, um die Milch für Hunde und Katzen noch verträglicher zu machen. Die verdünnte Milch kann den Tieren in Maßen, täglich zur Verfügung gestellt werden. Wenn Hund oder Katze trotzdem nach dem Verzehr der Milch unter Durchfall leiden, sollte die Darmflora des Tieres überprüft werden. Vielfach zeigt sich, dass die Darmflora der Tiere durch falsche Behandlungen von Tierärzten oder durch minderwertige Industrienahrung zerstört worden ist.

Trainingsende bei Hunden

Die Beendigung des Trainings bei Hunden

Viele Hundebesitzer fragen sich, ob bei Hunden gesundheitliche Schäden auftreten können, wenn die durch Training erreichte Leistung plötzlich nicht mehr abgerufen wird. Je nachdem, wie sich der individuelle Fall gestaltet, können durchaus nach einem plötzlichen Trainingsende gesundheitliche Schäden beim Hund auftreten.
Zum Beispiel Windhunde, die auf Rennbahnen laufen, können schwerwiegende Herzprobleme davontragen, wenn die bisherige Leistung auf einmal nicht mehr erbracht werden muss. Hunde die häufig trainiert werden entwickeln, wie menschliche Sportler auch, ein vergrößertes Sportlerherz. Das Gleiche gilt für Rennpferde und Turnierpferde.

Sollte sich ein Hund im Ausdauertraining befinden und nicht mehr trainiert werden können, ist eine Untersuchung durch einen Tierarzt angebracht. Dazu kann zum Beispiel eine Röntgenaufnahme des Herzens gehören, manchmal gekoppelt mit einer Ultraschalluntersuchung, um zu untersuchen, ob eine Herzvergrößerung vorliegt und auch ein EKG kann zusätzliche Informationen liefern.