Außenfilter
Jan
Der Außenfilter wird meistens für mittlere Aquariengrößen verwendet, für kleinere Aquarien reicht ein Innenfilter völlig aus. Gut geeignet sind die Außenfilter für Fischarten, die viel Schmutz verursachen. Beim Außenfilter kann man sich mehr Fische als beim Innenfilter halten. Das liegt daran, weil der Filtertopf wesentlich größer ist und viel mehr Filtermedien untergebracht werden können. Der Außenfilter hat die Aufgabe, das Aquarienwasser zu reinigen und der Schmutz soll sinnvoll entsorgt werden. Das Wasser wird nach Säuberung in das Aquarium zurück geführt. Der Außenfilter wird unter oder hinter dem Aquarium angebracht. Laut Experten ist der Außenfilter wesentlich einfacher als der Innenfilter zu bedienen und bei Reparatur leichter zu warten.
Es gibt heutzutage kaum noch Außenfilter, die wirklich undicht sind. Das liegt daran, weil die vorhandenen Dichtringe die Reinigung enorm vereinfachen. Schwierigkeiten entstehen nur, wenn der Aquarianer den Außenfilter falsch installiert. In dem Fall sollte man einen fachkundigen Händler konsultieren, der Ratschläge bezüglich der Installation geben kann. Man sollte sich aber vor dem Einschalten des Aquariums vergewissern, ob die Schläuche wirklich fest sitzen. Die Filterköpfe sind bei einem Außenfilter wesentlich größer als bei einem Innenfilter und müssen eher seltener gesäubert werden. Man braucht viel Zeit, um die Schläuche und Filtermaterialien zu reinigen.
Negativ wirkt sich ein Außenfilter auf den Pflanzenwuchs aus. Sie sollten daher ein kleineres Modell aussuchen, wenn Sie wenig Fische in die Aquarien setzen, die Aquarien aber dicht bepflanzt werden sollen. Man sollte die Öffnung mit einem Schwamm absichern, damit die Jungfische nicht in den Ansaugstrom geraten. Nach der Installation sollte Sie das Aquarium genau beobachten- es darf kein Wasser überlaufen.