Die Katzenrassen

Birma-Katze

eine Birmakatze
Herkunft:
Frankreich
Größe:
mittelgroß
Gewicht:
Katze: 3,5 - 4,0 kg, Kater: 5-6 kg
Felllänge:
Halblanghaar
Fellfarbe:
seal-/blue-,chocolate-/lilac-, red-/-creampoint incl. tortie

Allgemeine Informationen

Angeblich entstanden die Katzen durch die Kreuzung von Perser-und Siamkatzen, das weiß man jedoch nicht genau. Offiziell wurden die Katzen Anfang der sechziger Jahre von Frankreich nach Deutschland von Anneliese Hackmann gebracht. Da die Katzenrasse auf englisch übersetzt Burma bedeutet, kommt es des öfteren zu Verwechslungen, da es sich bei Burma um eine eigenständige Katzenrasse handelt.

Aussehen

Die Katzenrasse gehört zu den Halblanghaarkatzen, die einen langen Körper besitzt. Die Ohren neigen sich nach vorne und die Augen sind mandelförmig und blau. Das Körperfell ist hell und weich, der Schwanz ist mittellang. Die Körperfarbe darf nicht weiß sein, jedoch eierschalenfarbig - weiß ist nur an den vier Beinen erlaubt.

Charakter

Dank ihres freundlichen und angenehmen Charakters kommen die Katzen mit Kindern und Hunden gut zurecht. Stark ausgefüllte Jobs sind zwar schön für die Arbeitnehmer, jedoch nicht für die Katzen, die sich dann nach den Haltern sehnen. Normalerweise können sich die Katzen aber ohne Probleme beschäftigen. Die Katzenrasse gilt als Goldene Mitte, da die Katzen beide Charaktere der Siam-und Perserkatzen vereinen. So haben die Katzen beispielsweise das Sanftmütige von der Perserkatze und das Kontaktfreudige von den Siamkatzen.

Krankheiten

Wenn die Katze gut gepflegt wird und rassenspezifisch erzogen wird, erfreut sich die Katze bester Gesundheit. Die genetische Erkrankung Hypomyelination, die auch bei Birma-Katzen vorkommen kann, wurde bisher nur bei Hunden erforscht. Es handelt sich hierbei um eine Zerstörung des Myelin, das für die Kommunikation und die Bewegung der Zellen im Nervensystem zuständig ist. Die typischen Symptome dieser Erkrankung sind spastische Bewegungen, Zittern der Hinterbeine. Das gibt sich jedoch mit der Zeit, deshalb wird diese Krankheit oder dieses Defizit nicht sonderlich ernst genommen. Da dieser genetische Fehler von anderen Katzen vererbt wird, sollte man ihn aber trotzdem ernst nehmen, nicht selten treten Epilepsieerkrankungen bereits in jungen Jahren in Erscheinung. Die Folgen sind unter anderem eine begrenzte Lebenserwartung und vermindertes Hörvermögen. Birma-Katzen, die an dieser Krankheit leiden, sollten bereits im Vorfeld niemals zur Zucht freigegeben werden.