Die Zahnprobleme von Hunden

Zähneputzen- auch bei Hunden?

Hund beim ZähneputzenZähne putzen ist beim Menschen vollkommen normal- doch wie sieht das ganze denn bei Hunden aus? Auch Hunde haben Zahnprobleme, die optisch nicht feststellbar sind.

Zahnbelag kommt nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Hunden vor. Ursache dieser Erkrankung ist folgende: Durch die Ablagerung von Essensresten und Speichel zwischen und auf den Zähnen, bleibt ein gewisser Zahnbelag zurück. Häufig ist die Krankheit aber auch auf übermäßigen Zuckerkonsum und ungenügender Zahnpflege zurückzuführen. Bei Nichtbehandlung der Krankheit sind Folgekrankheiten wie Karies nicht ausgeschlossen. Karies tritt bei Hunden allerdings sehr selten auf, die Prozentrate liegt bei 3-4 Prozent.

Zahnstein ist eine nicht zu unterschätzende Krankheit, die sich auch nicht durch Spülen oder Putzen einfach so entfernen lässt. Sie können allerdings den Belag mit den vorsichtig Fingernägeln abkratzen. Ist der Belag etwas dicker, sollte dieser von einem Tierarzt beseitigt werden.

Wird Zahnstein von einem Tierarzt nicht behandelt, ist Parodontitis die Folgekrankheit. Dies hat zur Folge, dass das komplette Gebiss des Hundes zerstört wird. Die Bakterien vermehren sich bei einer Infektion rasend schnell und rufen Entzündungen hervor. Das Zahnfleisch wird vollkommen vernichtet und auch Zähne fallen alle nacheinander aus.

Um teure Zahnbehandlungen und Zahnschäden zu vermeiden, sollte man die Zahnpflege auch bei Hunden voraussetzen. Sie sollten nicht untätig rumsitzen und die Zähne der Hunde regelmäßig vom Tierarzt durchchecken lassen.

Hier an dieser Stelle noch einige Produkte, die ihrem Hund helfen können den Zahnproblemen vorzubeugen:

Spielzeugknoten reinigen nicht nur die Zähne, sondern schmecken manchmal auch nach Minze. Kauknochen werden von Hunden gerne bearbeitet und beseitigen sogar lästigen Zahnbelag. Hundezahnbürsten, die über Batterien betrieben werden, entfernen Zahnstein und Futterreste. Diese und weitere Produkte finden Sie in Fachgeschäften. Auch Ihr Tierarzt wird Sie sicherlich gerne beraten.

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