Bewähren sich Hanfkekse als neues Superfood für Tiere?

Genauso wie Herrchen und Frauchen lieben auch Vierbeiner den einen oder anderen Snack zwischendurch. Neben den konventionellen Hunde- und Katzenleckerli gibt es nun auch Hanfkekse, die von vielen bereits als neues tierisches Superfood gehandelt werden.

Hanfpflanze für Hanfkekse

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Haustiere haben zusehends mit dem schnelllebigen und stressigen Alltag ihrer Besitzer zu kämpfen. Die Tiere reagieren gestresst, es fällt ihnen schwer die nötige Ruhe zu finden. Haben Herrchen und Frauchen dann vielleicht nicht mehr so viel Zeit für die tägliche Routine, brauchen die Vierbeiner einige Zeit, bis sie sich daran gewöhnt haben. Häufig spiegeln sich diese Veränderungen im Verhalten zum Beispiel durch Zittern und den Fressgewohnheiten wider. Für die meisten Tierhalter ist es eine Herausforderung, die innere Balance der Tiere wiederherzustellen.

Hanfkekse sollen bei Stress helfen

Eine Lösung für gestresste Tiere sollen Hanfkekse sein. Hanfkekse enthalten CBD, das dabei hilft, Stress abzubauen und bewusste Ruhephasen zu schaffen. “Grundsätzlich haben die enthaltenen Cannabinoide eine beruhigende Wirkung. Diese tritt bei Tieren genauso auf wie beim menschlichen Organismus. Tiere, die Hanfkekse bekommen, wirken daher oft ausgeglichen und verlieren ihre Scheu.”, erklärt Noah Lange von FOODLUX.

Die positive Wirkung der Cannabinoide auf den menschlichen Organismus wurde im Rahmen von Studien mehrfach bewiesen. Bei Tieren lassen sich ähnliche Effekte beobachten, wobei natürlich Hunde und Katzen individuell reagieren. Im Vergleich zu klassischen Medikamenten bieten die CBD Kekse für Tiere einen entscheidenden Vorteil: Sie bestehen aus natürlichen Zutaten. Die Hersteller verzichten auf synthetische Wirkstoffe, was sich wiederum bei der Verträglichkeit positiv bemerkbar macht.

Was ist CBD?

Bei CBD handelt es es sich um einen natürlichen Wirkstoff, der in den weiblichen Hanfpflanzen vorkommt. Die Kombination verschiedener Cannabinoide bringt verschiedene Wirkweisen mit. So hat CBD auch immer eine schmerzlindernde Wirkung, wodurch sie zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Die Idee, CBD auch bei Tieren einzusetzen, hatten zwei Tiertrainerinnen. Gemeinsam mit Inga Klaer suchte Virginia Fox nach einer Möglichkeit, die Tiere durch ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel zu beruhigen.

Dabei kamen sie relativ schnell auf den Nutzhanf, dessen Züchtung durch zugelassene Landwirtschaftsbetriebe legal ist. Während in dem Nutzhanf zwar ein beachtlicher Anteil der Cannabinoide ist, besitzen diese kaum THC.

Tierärzte an Weiterentwicklung beteiligt

Die ersten Hanfkekse, die Fox und Klaer zubereiteten, probierten sie an den eigenen Tieren aus. Die Vierbeiner der beiden Trainer waren bereits nach wenigen Tagen deutlich entspannter. Basierend auf den Erkenntnissen, die von den beiden Frauen gesammelt wurden, wurden Hanfkekse als Tierleckerli weiterentwickelt. In diesen Prozess waren nun auch Tierärzte eingebunden. Um den Einsatzbereich zu vergrößern, wurden die CBD Leckerli nun zum ersten Mal auch Tieren verabreicht, die mit körperlichen Beschwerden kämpften. So zeigten die Hanfkekse auch bei chronischen Schmerzen eine deutliche Entlastung. Selbst bei Muskelverspannungen konnten bei Tieren deutliche Verbesserungen durch die Gabe der Hanfkekse verzeichnet werden.

Aufgrund der zahlreichen positiven Effekte haben Fox und Klaer mittlerweile unter dem Namen Chillax ihre eigene Produktlinie mit Hanfkeksen für Tiere auf den Weg gebracht. Unter dem Dach dieser gibt es verschiedene CBD Kekse, die sich nicht nur für Hunde und Katzen eignen, sondern auch für Pferdehalter infrage kommen. Die Hanfkekse werden mit verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten. Um für jeden Bedarf die richtige Zusammenstellung bereitzuhalten, sind die Hanfkekse mit unterschiedlichem CBD-Gehalt versehen.

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