Die Sinne der Hunde

In diesem Artikel möchte ich Ihnen  die verschiedenen Sinne der Hunde etwas genauer vorstellen:

Geschmackssinn der Haushunde
Die Hunde haben insgesamt 42 Zähne. Bei Rassen, wie Boxer und Pekinse ist der Unterkiefer größer wie der Oberkiefer. Die Schneidezähne stehen bei diesen Rassen deutlich weiter hervor wie bei anderen. Bei den anderen Rassen wie Collie ist diese Formation genau umgekehrt.eine Hundenase in Nahaufnahme Hunde werden bei der Geburt ohne Zähne geboren, die sich beim Menschen ja viel später als bei Hunden entwickeln. Hunde besitzen weniger Geschmacksknospen als die Menschen und können dementsprechend auch weniger schmecken. Die Hunde schmecken weniger salziges, können jedoch andere Geschmacksrichtungen problemlos schmecken. Hunde bevorzugen weniger Gemüse, dafür mehr Fleisch. Durch Rezeptoren sind Hunde in der Lage das Fleisch zu schmecken.

Gehör
Das Gehör der Hunde ist ausgezeichnet und dreimal so gut wie des Menschen. Hunde wissen also immer genau, was um sie herum geschieht und ob die Menschen es mit ihnen gut meinen.

Sehsinn
Die Sehsinne der Hunde wurden von Menschen früher unterschätzt. Man nahm an, dass die Hunde nur schwarz-weiß sehen können. In Wirklichkeit sehen sie aber rot-grün-blind. Bewiesen ist, dass Hunde wesentlich besser als Menschen sehen können.

Geruchssinn
Die Hunde gehören zu den Nasentieren. Generell gilt bei Hunden: Je größer die Schnauze, desto besser der Geruchssinn. Der Hund kann wesentlich besser als der Mensch riechen (1 Millionen mal besser). Durch die Nase ist er in der Lage zu wissen, aus welcher Richtung der Geruch kommt und kann einen alten Geruch wieder aufnehmen. Er kann aber auch Gerüche aufspüren, deswegen wird er auch gerne bei der Polizei als Spürhund eingesetzt. Der Hund kann einen mechanischen und normalen Geruch genau unterscheiden. Diese Fertigkeit lernen Hunde bei der Polizei. Jeder Duft hat für den Hund eine eigene Geruchsfarbe. Hunde können eine Spur auch dann aufnehmen, wenn diese bereits älter ist. Dabei erkennt der Hund, dass die anderen Spuren mit dieser Spur nichts zu tun haben. Hunde können genauso wie Menschen süß, sauer und bitter schmecken, dafür aber weniger salziges. Hunde lehnen deshalb auch bitteres und salziges ab. Hunde bevorzugen mehr Fleisch als Gemüse.

Tastsinn
Der Tastsinn ist für Hunde ebenso wichtig, da sie so die Beziehungen zwischen Hund und Mensch auf sozialer und emotionaler Ebene besser aufbauen können. Berührungen sind für Hunde extrem wichtig, da sie so wesentlich ruhiger werden. Die Vibrissen sind abstehende Körperhaare und extrem wichtig für Hunde. Man nimmt an, dass die Vibrissen für den Tastsinn zuständig sind, also dürfen diese niemals entfernt werden. Diese Sinne warnen den Hund auch vor bevorstehenden Krankheiten an den Augen und nehmen auch Gegenstände wahr ohne sie berühren zu müssen. Die Luftwirbel, die beim Vorbeigehen entstehen, reichen dafür schon aus. Da die Hunde Kältesensoren haben, können sie auch Schmerz empfinden. Oftmals verbergen Hunde Schmerzen, um nicht das Rudel verlassen zu müssen. Schmerzen sind erkennbar, wenn Hunde zittern, winseln oder stark Hecheln.

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