Hot Spot bei Hunden
Aug
Besonders im Sommer tritt die Hundekrankheit Hot Spot (Entzündung der Haut) häufig auf. Die Hunderassen Berner Sennenhunde, Bernhardiner, Deutsche Schäferhunde, Neufundländer und Golden Retriever sind besonders anfällig für die Krankheit. In der Regel sind langhaarige und dicht behaarte Hunde von der Krankheit betroffen, da sich Bakterien in dickem Fell besonders schnell vermehren. Hot Spot (heißer Fleck) sind eitrige, nässende, wunde und rote Hautstellen, die vermehrt am Hals, Rumpf oder Beinen zu finden sind.
Mögliche Ursachen
Meist ist es nicht einfach, die Ursache für die Krankheit zu finden, denn es gibt zu viele Möglichkeiten, dass Hunde sich mit dieser Krankheit infizieren können. Diese wären beispielsweise Parasitenbefall, Allergien oder ein Plansch in einem verdreckten Schwimmbad. Sie sollten aber dringend die Ursache herausfinden, denn nur so können Sie ihrem Hund helfen.
Mögliche Behandlungen
Gehen Sie am besten direkt zum Tierarzt und lassen Sie betroffene Stellen scheren, damit genügend Luft herankommt und die infizierten Stellen schneller heilen. Der Tierarzt wird Ihnen auch eine Spezialseife verabreichen, mit der Sie die entsprechenden Stellen des Tieres behandeln, waschen und trocknen können. Kühlende Umschläge und Wasser helfen den Hunden, dass die Wunde sich schnell wieder abkühlt. Sehr hilfreich sind auch entzündungshemmende Salben und Gels. Der Tierarzt wird ihrem Hund eine Halskrause umlegen, so dass der Hund nicht an der eitrigen Stelle leckt. Eventuell werden auch Tabletten verschrieben, fragen Sie bitte hierzu ihren Tierarzt. Die Behandlung hängt vom zustand des Tieres ab.
Wenn die Entzündungen weiterhin auftreten, muss der Tierarzt eine laborärztliche Untersuchung anordnen. Diese Untersuchung ist notwendig, um den Erreger zu bestimmen und weitere Medikamente verschreiben zu können.