Rückruftraining beim Hund

Rückruftraining funktioniert mit dem Hund anhand verschiedener Übungen, deren Ziel es ist, dass der Hund weiss was der Hund machen muss, beispielsweise dass er zurückkommt wenn er gerufen wird. In dem Artikel geht es um Rückruftraining beim Hund:

Das Rückruf Kommando lernen

Für das Rückruftraining wählt man am besten einen Ort, an dem keine Ablenkung stattfindet und wo sich der Hund auch wohlfühlt, beispielsweise in der eigenen Wohnung. Man kann den Hund mit ” Komm”, ” Hierher” oder mit einem Pfeiffen befehlen. Man kann das Signal mehrmals täglich anwenden und den Hund immer dann belohnen, wenn er mit Aufmerksamkeit reagiert. Mit der Zeit verbindet der Hund das Kommando mit etwas, meist mit etwas positivem. Später kann man das Kommando aus einer gewissen Entfernung zum Hund anwenden, so dass dieser einen Weg zurücklegen muss, um sich die Belohnung abzuholen. Man sollte den Schwierigkeitsgrad der Übung erhöhen, indem man von unterschiedlichen Positionen das Rückruf Kommando gibt. Um die Belohnung zu bekommen, muss der Hund große Strecken zurücklegen.

Schwierigkeitsgrad beim Rückruftraining erhöhen

Nachdem man das Rückruftraining zu Hause eingeübt hat, kann man den Schwierigkeitsgrad erhöhen. Man sollte mit dem Hund nach draußen gehen und dort weiter üben. Wichtig ist, dass die Ablenkung für den Hund gegeben ist, damit man den Hund nicht überfordert. Das Rückruftraining wird nun schwieriger gestaltet, indem man dem Hund Orte anbietet, die viel Ablenkungen bieten. Am Ende des Trainings hört der Hund auf das Rückruf-Kommando und muss nicht immer mit einem Leckerli belohnt werden.

Rückruftraining mit der Schleppleine

Man kann den Rückruf auch mit der Schleppleine trainieren. Man ruft den Hund einfach zwischendurch mit dem ausgewählten Rückruf-Kommando und gibt ihm eine Belohnung, wenn er kommt. Wenn der Hund nicht kommen sollte, dann holt man ihn an der Leine zurück und gibt ihm dann die Belohnung. So merkt der Hund, dass es sich immer lohnt zurückzukommen. Der Hund merkt aber auch, dass es negative Konsequenzen hat, wenn er nicht von alleine zurückkommt – etwa, dass man ihn an der Leine an sich heranzieht.

Tipps für das Rückruftraining

Man sollte immer eine klare Körpersprache für den Rückruf haben und immer nur einen bestimmten Begriff für das Rückrufkommando benutzen. Wenn der Hund dem Rückruf folgt sollte immer eine Belohnung erfolgen. Man sollte den Hund niemals überfordern, sondern immer geduldig sein. Man sollte das Training kontinuierlich steigern.

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