Hunde für Anfänger – diese Rassen sind geeignet

Wer sich einen Hund anschaffen möchte, sollte sich dies genau überlegen. Immerhin bedeutet ein Hund jahrelange Verantwortung und Zeit. Einige Rassen brauchen besondere Erfahrung im Umgang und bei der Erziehung. Doch auch für Hunde-Anfänger sind unter den mehr als 400 Rassen geeignete Exemplare zu finden.

Was macht einen pflegeleichten Hund aus?

Suchen Anfänger nach einem pflegeleichten Hund, definiert jeder die Anforderungen bzw. Kriterien dafür individuell. Pflegeleicht sind die Tiere vor allem deshalb, weil sie bei der Fellpflege weniger Arbeit machen. Es gibt Hunderassen, die durch ihr dickes Fell regelmäßig gepostet werden müssen. Das kostet Zeit und vor allem Geduld, denn häufig mögen die Hunde die Bürsteneinheiten nur ungern.

Anders hingegen die Rassen, welche über ein kurzes Fell verfügen. Hierzu gehören beispielsweise Mops, Kurzhaardackel oder Jack Russel. Aber Vorsicht, denn ganz ohne Pflege geht es auch bei diesen Rassen nicht. Regelmäßige Augenpflege, Krallenschneiden und Ohrensäuberung sind auch hier ein Muss.

Mit dem Hund spazieren

Hunde brauchen regelmäßigen Auslauf. Wer keine Zeit dafür hat, sollte sich die Hundehaltung noch einmal überlegen.

Pflegeleicht = wenig Auslauf?

Immer häufiger dürfen Hunde mit zur Arbeit genommen werden. Doch nicht alle Kollegen und Chefs sind vom Bürohund begeistert. Dürfen die Vierbeiner Herrchen und Frauchen nicht zur Arbeit begleiten, sind sie meist zu Hause auf sich allein gestellt. Doch ausreichend Auslauf ist wichtig: mindestens morgens und abends eine große Runde von mehr als 30 Minuten.

Wer sich einen Hund anschaffen möchte, sollte an seine Zeiteinteilung denken. Habe ich tatsächlich ausreichend Zeit, um der Hundebewegung gerecht zu werden? Besonders große und agile Rassen fordern viel Bewegung, da sie sonst zu Übermut zu Hause neigen, womöglich aus Schabernack Möbel und andere Gegenstände anknabbern. Sind Hunde nicht ausgelastet, kann sich dies auch in ihrer Psyche bemerkbar machen. Traurigkeit, Futterverzicht – nur einige Symptome, wenn Tiere unterfordert sind.

Einige Rassen sind deutlich gemütlicher und lieben es weniger agil. Doch auch sie müssen regelmäßig bewegt werden. Wer feststellt, dass im Alltag wenig Zeit für ausgiebige Spaziergänge mit dem eigenen Hund bleibt, kann sich um eine Gassi-Patenschaft bemühen. Vielleicht gibt es im näheren Umfeld Freunde oder Bekannte, welche Unterstützung bei der Hundebetreuung benötigen. Eine ideale Möglichkeit, um sich mit der Haltung der Tiere vertraut zu machen und zu prüfen, ob ein Hund wirklich dicke Begleiter im Alltag ist.

Kleine Hunde, die auch für Anfänger geeignet sind

Dackel sind aufgeweckte kleine Hunde, die Spaß am Spielen haben und äußerst gelehrig sind. Durch ihre handliche Größe lassen sie sich nahezu überallhin mitnehmen und gut an der Leine führen. Allerdings sind Dackel auch für ihre eigensinnige Art bekannt, sodass konsequente Erziehung notwendig ist. Wer den Dackel zu nehmen weiß, hat in ihm einen Freund fürs Leben. Für besonders Agile ist der Dackel vor allem bei langen Spaziergängen nicht geeignet. Die kleinen Beinchen sind zwar äußerst flink, halten jedoch keine langen Wegstrecken ohne Pause durch.

Der Mops gilt seit einigen Jahren als einer der Lieblingshunde in Deutschland. Ursächlich dafür seine kompakte Größe, sein freudiges Wesen und seine Gemütlichkeit. Möpse gelten als besonders anhänglich und haben einen ausgeglichenen Charakter. Damit sind sie der perfekte Hund für das Büro, selbst in stressigsten Zeiten.

Mittelgroße Hunde für Anfänger

Sollten Anfänger sich überhaupt einen mittelgroßen Hund zutrauen? Ja, können sie mit etwas Übung, Zeit und Trainingsgeschick. Pudel sehen nicht nur lustig aus, sondern sind obendrein äußerst intelligent. Sie lieben es, neue Dinge zu lernen, und begleiten Herrschen und Frauchen gern auf längeren Strecken.

Allerdings brauchen Pudel aufgrund ihrer Fellbeschaffenheit eine intensive Pflege. Wer möchte, kann sich mit den richtigen Utensilien zu Hause an das Bürsten und Trimmen machen oder einen Hundefriseur beauftragen.

Wer besonders sportlich unterwegs ist, hat im Windhund einen idealen vierbeinigen Begleiter. Die Rasse gilt als äußerst agil und kommt mit wenig Pflegeaufwand aus. Allerdings lieben auch Windhunde das Kuscheln, was nie zu kurz kommen sollte.

Gesellige Hunde mit Bewegungsdrang sind Labrador oder Golden Retriever. Vor allem Letzterer ist als treue Schnüffelnase bei Familien äußerst beliebt. Seine ruhige Art, sein ausgeglichenes Gemüt und seine Agilität machen ihn zu einem treuen Begleiter für Familien und Alleinstehende gleichermaßen. Doch der Retriever benötigt eine intensive Fellpflege, vor allem beim Wechsel von Winter-auf Sommerfell.

Diese Hunde sind für Anfänger nicht empfehlenswert

Es gibt einige Hunderassen, die besonders viel Training und Aufmerksamkeit benötigen. Hierzu gehören Hütehunde, Jagdhunde oder Schutzhunde. Durch ihre Agilität und das aufgeweckte Wesen fordern sie ihre Besitzer immer wieder aufs Neue. Wer nicht weiß, wie er seinen Hund richtig trainiert und führt, verunsichert nicht nur das Tier, sondern stellt auch eine Gefahr für seine Umwelt dar. Vor allem Tiere mit einem hohen Jagdtrieb sind ohne richtiges Training schwer zu bändigen und gehen nur zögerlich an der Leine.

Hund gibt Pfötchen Die richtige Hundeerziehung ist bei jeder Rasse wichtig. Dafür unbedingt Zeit einplanen und vielleicht sogar Profil-Unterstützung in Anspruch nehmen.

Wie finde ich heraus, ob ich einem Hund gewachsen bin?

Hunde sind Lebewesen und keine Ware, die individuell umgetauscht werden kann. Wer sich für einen Hund entscheidet, sollte sich dessen sicher sein. Doch gerade für Anfänger ist es schwer, die geeignete Rasse zu finden und sich auf den Alltag mit Hund einzustellen.

Experten empfehlen deshalb einen Besuch im örtlichen Tierheim. Hier werden Gassi-Patenschaften angeboten, sodass der Wunschhund regelmäßig ausgeführt werden kann. Wer möchte, kann verschiedene Rassen ausführen und selbst probieren, ob eine geeignete dabei ist.

Es kann auch helfen, die Betreuung der Hunde von Freunden oder Bekannten zu übernehmen. Vielleicht müssen sie einen Tag verreisen oder brauchen eine Abendaufsicht für Tier? Perfekt, denn diese Zeit mit dem Hund ist nicht nur wohltuend für die Seele, sondern zeigt auch, ob der Hund überhaupt in das eigene Lebenskonstrukt passen würde.

Die Hundeentscheidung ist getroffen: Diese Tipps helfen beim Einleben

Wurde endlich der richtige Hund für die eigenen Lebensumstände gefunden, beginnt der verantwortungsvolle und spaßige Teil erst. Wer noch gar keine Erfahrung hat, sollte sich an Profis wenden und gemeinsam mit dem Tier eine Hundeschule besuchen. Zwar gibt es zahlreiche nützliche Tipps und Ratgeber in Buchform, im Internet oder durch Freunde und Bekannte – doch ein Training mit dem Profi ist häufig viel zielführender.

Bilder

Abbildung 1: pixabay.com @ Antranias (CC0 Creative Commons)

Abbildung 2: pixabay.com @ Pezibear (CC0 Creative Commons)

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