Ernährung von Katzen im Alter

Die Ernährung von Katzen im Seniorenalter

alte Katze

Katzen müssen auch im Seniorenalter artgerecht ernährt werden, man muss jedoch feststellen, welche Veränderungen die Jahre mit sich bringen können und welche Ernährungsumstellungen die Katzen brauchen. Häufig haben alternde Katzen einen gesteigerten Bedarf an Mengen- und Spurenelementen aber auch Vitaminen, deshalb sollte man in dem Fall das Angebot erhöhen. Der Nährstoff- und Energiebedarf sollte schrittweise angepasst werden, das muss jedoch der Tierarzt selber entscheiden. Man sollte das frustrierte Tier nicht mit Ungewohntem plagen, sondern erstmal schauen, ob der Nutzen wirklich in Verbindung zur schwerst betroffenen seelischen Harmonie steht.

Die Verdauung

Schalten alle Lebensvorgänge auf langsam, so wird auch der Stoffwechsel träger und das Verdauungsystem kann das Futter nicht mehr in ausreichendem Maße verwerten, deshalb werden die Mahlzeiten auf mehrere kleine Portionen verteilt und man sollte zwischendurch auch mal was leichtes an die Katzen verfüttern wie einen Joghurt, einen Frischkäse oder ein Leckerchen. Falls die Mietze zu rund werden sollte, bekommt sie etwas leichtes verabreicht. Man sollte regelmäßig auf den Stuhlgang achten – falls die Katze sich schwer tut, einen Stuhl abzusetzen, sollte man ihr mit Milch oder Sardinenöl helfen. Am besten man spricht hierüber mit dem Tierarzt, der alle notwendigen Ratschläge geben kann.

Zähne

Die Zahngesundheit wird durch die Reduktion der Speichelflüssigkeit reduziert- falls die Mietze sabbert, lange Speichelenden verliert oder die Lippen schmutzige Stellen aufweisen, sollte man dringend den Tierarzt aufsuchen. Erste Anzeichen dafür dass etwas nicht stimmt, ist dass die Katzen zumeist wählerisch werden, so manches Futter plötzlich ablehnen oder herummümmeln, größere Brocken werden von links nach rechts geschoben und wieder fallen gelassen oder gar verschleppt, da sie hoffen dass das Beißen hinter dem Sofa weniger schmerzhaft ist. Verschlampter Zahnstein schiebt nicht nur das Zahnfleisch zurück und führt zum Ausfallen der Zähne, in den Zwischenräumen siedeln sich auch Bakterien an und verursachen Infektionen sowie Eiterherde. Bakteriengifte haben wiederum die Folge, dass die Nieren auf Dauer geschädigt werden. Man sollte dies regelmäßig kontrollieren lassen, um sowas zu vermeiden. Man erleichtert den Katzen die Nahrungsaufnahme, indem wir ihnen das gewohnte Essen servieren – nur halt eben beißerfreundlicher.

Geruchs- und Geschmackssinn

Die beiden Sinne können sich erheblich verschlechtern und mit einem scheinbaren Appetitverlust begleitet werden. Wenn die Seniorin vor dem gewohnten Essen sitzt und daran schnuppert und ratlos schaut und die Zähne in Ordnung sind, dann kann es am verminderten Geruchssinn liegen, dass die Katze nichts vom Essen probieren möchte. Man sollte deshalb ein Häppchen behutsam hinter ihren Fangzahn schieben, damit die Katze das Gebotene auch erkennen kann und um ihren Appetit zu wecken. Geruchs- und geschmacksmäßige Hämmer erweisen sich als dienlich, wie etwa Fisch, wobei feines Aroma eine deutlich größere Rolle spielt, was man austesten muss. In vielen Fällen ist es auch hilfreich die Portionen leicht anzuwärmen oder per Hand zu füttern.

Wellness für ältere Katzen

Geduld ist sehr wichtig wenn man die Katzen mit der Hand füttert, da es schon mal sein kann, dass die Mieze den Kopf dreht und endlos grübelt, bis sie das Essen letztendlich annimmt. Unbekömmliches Essen rühren die Katzen sowieso nicht an, was bedeutet, dass die Katzen allerlei Genießbares probieren können.

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