Ein starkes Immunsystem beim Hund: Mit diesen Tipps können Sie es stärken

 
Putziger, gesunder Hund mit weiß-Braunem Fell

unsplash.com, © Pauline Loroy

Genauso wie wir Menschen, haben unsere Haustiere, wie beispielsweise unser treuer Hund ebenfalls ein Immunsystem. Es sorgt dafür, dass Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger, die versuchen in den Körper einzudringen, bekämpft werden. Ähnlich wie bei uns, bedeutet ein starkes Immunsystem dementsprechend mehr Schutz für Ihr geliebtes Haustier. Deshalb sollten Sie versuchen, wo es nur möglich ist, die Abwehrkräfte des Hundes zu stärken. Besonders wichtig sind dabei eine gesunde Ernährung, viel Bewegung, Spiel und das Vermeiden von Stress. Die besten Tipps haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst.

Das Abwehrsystem eines Hundes

Ähnlich wie der Mensch verfügt der Hund über zwei Abwehrsysteme. Zum einen gibt es die unspezifische Abwehr. Dazu gehören alle anatomischen Barrieren, die Krankheitserreger davon abhalten, in den Körper zu gelangen, wie etwa Haut, Fell oder Schleimhäute. Auch Teile der Lunge und des Magens gehören dazu. Daneben besitzen Hunde die sogenannte spezifische Abwehr. Krankheitserreger werden analysiert, der Körper passt sich daran an und bekämpft sie mit den passenden Mitteln. Es ist also eine intelligente Art der Abwehr. Dieses immunologische Gedächtnis wird auch bei Impfungen genutzt.

Verschiedene Ursachen für schwache Abwehrkräfte

Dass ein Hund hin und wieder krank wird, ist völlig normal. Uns Menschen geht es schließlich nicht anders, selbst dann, wenn wir über ein starkes Immunsystem verfügen. Dennoch gibt es einige Faktoren, die die Abwehrkräfte Ihres Hundes stärker schwächen können, sodass er anfälliger für eine Vielzahl von Krankheitserregern wird.
  • Hohes Alter
  • Nachwirkungen von Operationen
  • Unverträglichkeiten bei Medikamenten
  • Allergien
  • Stress
  • Nachwirkungen von Impfungen
  • Krankheiten allgemein
  • Mangelernährung
  • Zu wenig Schlaf
Durch diese Faktoren wird Ihr Hund anfälliger für Infekte, was wiederum bedeutet, dass er schneller krank wird. Allein deshalb sollten Sie sich darum bemühen, dass Immunsystem Ihres Vierbeiners zu stärken. Ist der Hund gesund, lässt sich das ebenfalls sehr leicht feststellen. Er hat keinen Mundgeruch und kräftige Zähne. Die Nase ist feucht und die Augen glänzend.

Stress vermeiden und ruhige Atmosphäre schaffen

Einer der größten Faktoren, die das Immunsystem beim Hund schwächen können, ist Stress. Bereits kleinste Veränderungen, die den gewohnten Tagesablauf durcheinander bringen, könnten eine stressige Situation für das Tier schaffen. Ein gutes Beispiel hierbei sind Umzüge. Der Hund wird aus seiner gewohnten Umgebung gerissen und muss sich an ein neues Umfeld gewöhnen. Nehmen Sie hierbei unbedingt Rücksicht und gestalten Sie die Situation so angenehm wie möglich, um die Abwehrkräfte des Vierbeiners nicht zu belasten. Eine ruhige Umgebung zu Hause und ausreichend Schlaf hingegen, können die Abwehrkräfte nachhaltig festigen und stärken. Je nach Alter des Tiers kann der Bedarf bei bis zu 17 Stunden oder mehr pro Tag liegen.

Fell- und Pfotenpflege vermeidet Infekte

Wenn Sie mit Ihrem Hund draußen waren und er sich so richtig ausgetobt hat, sollten Sie auf eine gute Fell- und Pfotenpflege achten. Ansonsten könnten mögliche Krankheitserreger durch das Ablecken in den Körper hineingelangen. Mit vielen Erregern kommt der Körper eines gesunden Hundes gut klar. Doch bei starken Verschmutzungen sollten Sie eingreifen. Ein weiterer Vorteil: Das Tier verteilt den Dreck nicht in der gesamten Wohnung. Hochwertige Öle und Pflegemittel, wie sie beispielsweise von Greenhero angeboten werden, können dabei helfen diese äußeren Barrieren des Immunsystems ebenfalls zu stärken. Die richtige Pflege liegt in Ihrer Hand, damit Sie Ihrem Tier ein gesundes Leben ermöglichen können.
Hund in der Badewanne

unsplash.com, © Autri Taheri

Gesundes Futter für einen gesunden Hund

Vor allem eine ausgewogene und gesunde Ernährung spielt eine große Rolle für das Immunsystem Ihres Hundes. Viele Tierärzte empfehlen eine bunte Lebensmittelversorgung. Von jeder Farbe kann etwas im Napf landen, wie etwa Fleisch und dazu buntes Wurzelgemüse. Hunde sind Allesfresser und deshalb sollten sie so vielfältig wie möglich fressen. Daneben sollten Hunde ausreichend Wasser trinken. Wie viel ist unter anderem abhängig von der täglichen Futterration. Wird Trockenfutter verfüttert ist der Wasserbedarf entsprechend höher.

Darmbarriere unterstützen

Die Gesundheit geht durch den Magen und natürlich durch den Darm. Wie bei uns Menschen ist bei Hunden der Darm das Zentrum des Immunsystems. Mit der richtigen Ernährung wird die Darmflora wieder ins Gleichgewicht gebracht. Dazu sind Ballaststoffe, Kohlenhydrate und wertvolle Eiweiße nötig. Das Vitamin A und Zink sorgen für starke Schleimhäute. Sollte die Darmschleimhaut angeschlagen sein, kann neben einer ausgewogenen Ernährung Ulmenrinde helfen, die die Schleimhaut auf eine natürliche Art und Weise unterstützt. Allerdings sollten Sie im Vorfeld den Tierarzt mit ins Boot nehmen.

Pflege für alte und kranke Hunde

Je älter Ihr Hund wird, desto anfälliger wird er für verschiedenste Erkrankungen. Das Immunsystem baut mit den Jahren ab und deshalb sollten Sie Ihrem alten Hund eine besondere Pflege zukommen lassen. Körperliche Anstrengungen sollten vermieden werden. Kommt es zu Krankheiten und Verletzungen sollten sie mit viel Ruhe auskuriert werden. Verschiedene Nahrungsergänzungsmittel speziell für ältere Hunde können hier hilfreich sein.

Fazit

Ein gesunder Hund mit einem starken Immunsystem – Sie können viel dafür tun, dass Ihr geliebter Vierbeiner gesund ist und das auch bleibt. Vor allem eine ausgewogene Ernährung und das Vermeiden von Stress sind hier ausschlaggebende Faktoren für ein zufriedenes und gesundes Tier.

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